{"id":164376,"date":"2024-04-26T09:48:30","date_gmt":"2024-04-26T07:48:30","guid":{"rendered":"https:\/\/stratec-med.com\/literatur\/notwendigkeit-und-wirksamkeit-adjuvanter-schmerztherapie-bei-der-behandlung-der-primaeren-osteoporose-und-deren-einfluss-auf-die-lebensqualitaetinfluence-of-adjuvant-pain-medication-on-quality-of-li-2\/"},"modified":"2024-04-26T09:48:30","modified_gmt":"2024-04-26T07:48:30","slug":"notwendigkeit-und-wirksamkeit-adjuvanter-schmerztherapie-bei-der-behandlung-der-primaeren-osteoporose-und-deren-einfluss-auf-die-lebensqualitaetinfluence-of-adjuvant-pain-medication-on-quality-of-li-2","status":"publish","type":"literatur","link":"https:\/\/stratec-med.com\/en\/literature\/notwendigkeit-und-wirksamkeit-adjuvanter-schmerztherapie-bei-der-behandlung-der-primaeren-osteoporose-und-deren-einfluss-auf-die-lebensqualitaetinfluence-of-adjuvant-pain-medication-on-quality-of-li-2\/","title":{"rendered":"Notwendigkeit und Wirksamkeit adjuvanter Schmerztherapie bei der Behandlung der prim\u00e4ren Osteoporose und deren Einfluss auf die Lebensqualit\u00e4t\n[Influence of adjuvant pain medication on quality of life in the treatment of postmenopausal osteoporosis]"},"content":{"rendered":"<p>Der chronische R\u00fcckenschmerz ist das Hauptsymptom der postmenopausalen Osteoporose und mindert die Mobilit\u00e4t und Lebensqualit\u00e4t der Patientinnen.<br \/>\nDie vorliegende prospektive, pseudorandomisierte Studie vergleicht sowohl die Schmerzreduktion als auch die Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t von 117 Patientinnen mit prim\u00e4rer Osteoporose unter Basistherapie mit Alendronat, Calcium und Vitamin D3 unter zus\u00e4tzlicher Gabe eines Schmerzmedikamentes der NSAR bzw. Opioide (Ibuprofen bzw. Tramadol) gegen\u00fcber der alleinigen Basistherapie \u00fcber den Zeitraum von 6 Monaten.<br \/>\nDie Hypothese dieser Arbeit war, dass neben der Basistherapie ein Analgetikum wichtig ist.<br \/>\nGepr\u00fcft werden sollte weiterhin, ob eine eher peripher oder zentral wirksame Analgesie geeignet ist, osteoporoseinduzierte Schmerzen zu senken und die Lebensqualit\u00e4t der Betroffenen zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Es wurden je 3 Gruppen zu je 39 Probandinnen gegeneinander verglichen: Gruppe 1 erhielt zus\u00e4tzlich Ibuprofen, Gruppe 2 Tramadol und die 3. Gruppe lief als Kontrollgruppe unter alleiniger Basistherapie.<br \/>\nDie Dokumentation der Schmerzintensit\u00e4t erfolgte \u00fcber eine Visuelle Analogskala, die Lebensqualit\u00e4t erfassten wir \u00fcber den IOF-Qualeffo-41-Fragebogen je zu Untersuchungsbeginn und nach sechs Monaten. Zus\u00e4tzlich wurden die Ergebnisse einer klinischen Untersuchung mit Aufsteh- und Tandemtest, einer Knochendichtemessung mittels QCT, R\u00f6ntgenaufnahmen von BWS und LWS und ein Laborscreening ausgewertet.<br \/>\nIn keiner Untersuchung wurden therapieassoziierte Komplikationen beobachtet. Nach sechsmonatiger Therapie war die Schmerzintensit\u00e4t in der Gruppe 1 (Ibuprofen) um 31 Punkte, in Gruppe 2 (Tramadol) um 24 Punkte und in der Kontrollgruppe 3 um 6 Punkte gesunken. Es konnte eine signifikante Schmerzreduktion beider Experimentalgruppen gegen\u00fcber der Kontrollgruppe gesichert werden. Der Unterschied zwischen den beiden Therapiegruppen erreicht das p=0.5-Niveau. Die Lebensqualit\u00e4t hatte sich sowohl zwischen den beiden Experimentalgruppen und der Kontrollgruppe, als auch zwischen den beiden Therapiegruppen selbst zugunsten des Ibuprofen signifikant gebessert (p<0.001).\n\nSchmerztherapie mit einem \u00fcberwiegend peripher wirksamen Analgetikum wie Ibuprofen kann den chronischen Osteoporoseschmerz besser als eine mehr zentral wirksame Schmerzmedikation mittels Tramadol reduzieren. Daher ist unter strenger Beachtung der Risikofaktoren f\u00fcr gastrointestinale Komplikationen Ibuprofen als adjuvantes Analgetikum in der Therapie der prim\u00e4ren Osteoporose Tramadol vorzuziehen.\n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der chronische R\u00fcckenschmerz ist das Hauptsymptom der postmenopausalen Osteoporose und mindert die Mobilit\u00e4t und Lebensqualit\u00e4t der Patientinnen. 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