{"id":162652,"date":"2025-01-20T14:16:11","date_gmt":"2025-01-20T13:16:11","guid":{"rendered":"https:\/\/stratec-med.com\/literatur\/bewertung-verschiedener-trainingsformen-zur-praevention-der-osteoporose-anhand-struktureller-anpassungen-des-knochens-und-der-aenderungen-des-muskelstatus-bei-postmenopausalen-frauen-2\/"},"modified":"2025-01-20T14:16:12","modified_gmt":"2025-01-20T13:16:12","slug":"bewertung-verschiedener-trainingsformen-zur-praevention-der-osteoporose-anhand-struktureller-anpassungen-des-knochens-und-der-aenderungen-des-muskelstatus-bei-postmenopausalen-frauen-2","status":"publish","type":"literatur","link":"https:\/\/stratec-med.com\/en\/literature\/bewertung-verschiedener-trainingsformen-zur-praevention-der-osteoporose-anhand-struktureller-anpassungen-des-knochens-und-der-aenderungen-des-muskelstatus-bei-postmenopausalen-frauen-2\/","title":{"rendered":"Bewertung verschiedener Trainingsformen zur Pr\u00e4vention der Osteoporose anhand struktureller Anpassungen des Knochens und der \u00c4nderungen des Muskelstatus bei postmenopausalen Frauen"},"content":{"rendered":"<p>Problemstellung:<br \/>\nUm allt\u00e4gliche, physiologische Verformungen zu tolerieren, m\u00fcssen sich Knochen in ihrer Festigkeit den einwirkenden Zug- und Druckspannungen anpassen. Auf Makroebene ist die Knochenfestigkeit abh\u00e4ngig von der r\u00e4umlichen Anordnung der Knochenmasse, der Knochengeometrie. Sie ist entscheidend um Widerstand gegen Biegung und Torsion zu gew\u00e4hrleisten. Inwieweit verschiedene Trainingsformen bei \u00e4lteren, osteopenischen Frauen Anpassungen bewirken k\u00f6nnen, war Gegenstand dieser Studie.<br \/>\nMethode:<br \/>\nIn einer prospektiv \u00fcber 12 Monate gef\u00fchrten, kontrollierten und randomisierten Studie trainierten 69 Frauen im Alter von 50-70 Jahren \u00fcber mindestens 40 Trainingswochen. Alle Teilnehmerinnen f\u00fchrten zweimal pro Woche unter Anleitung eine Wirbels\u00e4ulengymnastik durch, die vor allem \u00dcbungen f\u00fcr die rumpf- und wirbels\u00e4ulenstabilisierende Muskulatur beinhaltete und zu einer deutlichen subjektiven Anstrengung f\u00fchren sollte. 20 der Studienteilnehmerinnen f\u00fchrten nur dies Gymnastikprogramm aus. 23 Teilnehmerinnen absolvierten im Anschluss an die Gymnastik zus\u00e4tzlich ein kurzes, intensives Krafttraining mit vibrierenden Trainingsger\u00e4ten. Weitere 26 Frauen f\u00fchrten in Kombination mit WS ein konventionelles dynamisches Krafttraining bei 60-80% des Einwiederholungsmaximums durch. Untersucht wurden viertelj\u00e4hrlich Knochenparameter an Tibia und Radius mittels pQCT, zu Beginn und am Ende auch die fl\u00e4chenbezogene Knochendichte aBMD mittels DEXA an LWK 2-4 und Oberschenkelhals.<br \/>\nErgebnisse:<br \/>\nDie Ver\u00e4nderungen der physikalisch ermittelten Knochenparameter lie\u00dfen eine Reduktion des altersbedingten Knochenverlustes an der Lendenwirbels\u00e4ule in allen drei Trainingsgruppen erkennen. Durch das konventionelle Krafttraining kam es im Bereich des Oberschenkelhalses zu Knochenanpassungen \u00fcber eine signifikante Knochenquerschnittsvergr\u00f6\u00dferung. In beiden Krafttrainingsgruppen fand sich im 66%-Messbereich der Tibia ein reduzierter endostaler Knochenabbau im Vergleich zur Gymnastikgruppe mit einer signifikanten, altersentsprechenden Erweiterung der endocorticalen Fl\u00e4che im Mittel um +1,6%.<br \/>\nSchlussfolgerungen:<br \/>\nDie Ergebnisse deuten darauf hin, dass auch bei \u00e4lteren Frauen eine Anpassung der Knochenfestigkeit \u00fcber geometrische Adaptationen geschieht. Durch intensives Krafttraining scheint es m\u00f6glich, die Knochengeometrie im Sinne einer Festigkeitsanpassung positiv zu beeinflussen. Ein zus\u00e4tzlicher Nutzen durch die oszillierende Stimulation konnte nicht festgestellt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Problemstellung: Um allt\u00e4gliche, physiologische Verformungen zu tolerieren, m\u00fcssen sich Knochen in ihrer Festigkeit den einwirkenden Zug- und Druckspannungen anpassen. 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